Wenn Sie kurz nach der Registrierung einer Domain vermehrt Spam erhalten, bedeutet das nicht automatisch, dass Ihre Kontaktdaten durch dogado weitergegeben wurden.
dogado gibt Kundendaten nicht zu Werbezwecken an Dritte weiter.
Warum kann nach einer Domainregistrierung Spam auftreten?
Für die Registrierung einer Domain müssen bestimmte Daten des Domaininhabers an die jeweils zuständige Vergabestelle beziehungsweise den Registrar übermittelt werden. Welche dieser Daten öffentlich abrufbar sind, hängt von der jeweiligen Domainendung, der Art des Domaininhabers und den Vorgaben der zuständigen Registry ab.
Insbesondere personenbezogene Daten natürlicher Personen werden bei vielen Domainendungen heute nicht mehr öffentlich in WHOIS- beziehungsweise RDAP-Abfragen angezeigt.
Spam kann dennoch auf unterschiedlichen Wegen entstehen. Beispielsweise können öffentlich verwendete E-Mail-Adressen automatisiert von Websites erfasst, aus bereits bekannten Datenbeständen übernommen oder durch automatisierte Verfahren erraten werden.
Welche Domaininhaberdaten sind öffentlich einsehbar?
Das lässt sich nicht für alle Domainendungen einheitlich beantworten. Die Veröffentlichung von Registrierungsdaten richtet sich nach den Regeln der jeweiligen Registry und kann sich außerdem danach unterscheiden, ob eine Domain von einer natürlichen oder einer juristischen Person registriert wurde.
Bei vielen Domainendungen sind personenbezogene Daten natürlicher Personen aus Datenschutzgründen nicht öffentlich einsehbar.
Was kann ich gegen Spam tun?
Wenn Sie unerwünschte E-Mails erhalten, können Sie die Spamfilter Ihres E-Mail-Postfachs verwenden und verdächtige Nachrichten als Spam kennzeichnen.
Veröffentlichen Sie persönliche E-Mail-Adressen außerdem nur dort, wo dies tatsächlich erforderlich ist. Für öffentlich sichtbare Kontaktmöglichkeiten kann gegebenenfalls eine separate E-Mail-Adresse sinnvoll sein.