Ob Ihre Website mit einer neuen PHP-Version funktioniert, hängt maßgeblich von der verwendeten Software ab. Da viele unterschiedliche Faktoren eine Rolle spielen, lässt sich keine pauschale Vorgehensweise festlegen. Dieser Artikel soll Ihnen dennoch dabei helfen, einen ersten Überblick zu gewinnen und die nächsten Schritte sicher einzuschätzen.
1. Welche Software verwenden Sie?
Typische Beispiele: WordPress, Joomla, Typo3. Diese drei Content-Management-Systeme (CMS) gehören zu den am häufigsten verwendeten. Wenn Sie ein weniger verbreitetes CMS oder eine individuell entwickelte Lösung nutzen, sollten Sie sich direkt an die Entwickler wenden.
Statische Website: Wenn Ihre Website nur aus HTML- und CSS-Dateien besteht, können Sie PHP meist vollständig deaktivieren. Prüfen Sie, ob PHP-Dateien (*.php) vorhanden sind oder ob PHP-Code in HTML-Dateien eingebunden ist.
2. Welche Version ist installiert?
Die PHP-Kompatibilität hängt direkt von der Version Ihres CMS ab. Ältere CMS-Versionen unterstützen neue PHP-Versionen oft nicht und können zu Fehlern führen. Prüfen Sie deshalb, welche Version aktuell bei Ihnen installiert ist.
- WordPress: Im Backend unten rechts oder in der Datei wp-includes/version.php.
- Joomla: Im Backend unter System > Systeminformationen, Tab Versionsinformationen.
- Typo3: Im Backend oben rechts im Benutzermenü oder in der Datei typo3conf/LocalConfiguration.php (Schlüssel 'version', falls vorhanden).
Wenn Sie keinen Zugriff auf das Backend haben, nutzen Sie ein FTP-Programm, um die Version in den Systemdateien zu finden.
3. Ist Ihre Software mit der neuen PHP-Version kompatibel?
Nicht jede CMS-Version unterstützt aktuelle PHP-Versionen. Prüfen Sie auf der Website des Herstellers, welche PHP-Version für Ihre CMS-Version freigegeben ist.
Sie können auch danach suchen:
„[CMS-Name] PHP-Kompatibilität“ oder
„[CMS-Name] PHP [Version] support“
(z. B. „WordPress PHP 8.3 support“)
Übersicht zur PHP-Kompatibilität der gängigen CMS-Systeme:
-
WordPress:
Kompatibilitätsübersicht zwischen PHP-Versionen und WordPress-Versionen:
https://make.wordpress.org/core/handbook/references/php-compatibility-and-wordpress-versions/ -
Joomla:
Technische Anforderungen und unterstützte PHP-Versionen:
https://manual.joomla.org/docs/next/get-started/technical-requirements/ -
Typo3:
Übersicht, welche TYPO3-Version mit welcher PHP-Version kompatibel ist:
https://typo3.com/de/blog/welche-typo3-version-laeuft-auf-welcher-php-version
4. So führen Sie ein Update durch:
- WordPress oder Joomla: Öffnen Sie das Backend Ihrer Website. Dort wird Ihnen meist ein Hinweis angezeigt, wenn ein Update verfügbar ist. Mit wenigen Klicks können Sie das System aktualisieren.
- Andere Systeme: Falls Ihre Website nicht über ein Backend mit Update-Funktion verfügt, müssen Sie die neue Version manuell hochladen. Das geht z. B. per FTP. Eine Anleitung dazu finden Sie in der Dokumentation der jeweiligen Software.
- Wichtig: Vor dem Update sollten Sie prüfen, ob installierte Erweiterungen (wie Plugins oder Themes) mit der neuen Version funktionieren. Auch eigene Anpassungen an der Website könnten betroffen sein.
5. Testen Sie vorab:
- Backup: Erstellen Sie vor dem Update ein vollständiges Backup Ihrer Website und Datenbank.
- Testumgebung: Legen Sie eine Subdomain an (z. B. test.ihredomain.de) und kopieren Sie Ihre Website-Dateien sowie die Datenbank dorthin. So können Sie das Update ohne Risiko testen.
- Alternativ für WordPress: Nutzen Sie ein Plugin wie WP Staging, das automatisch eine Kopie Ihrer Website erstellt. Die Grundfunktionen sind kostenlos, für erweiterte Optionen ist eine kostenpflichtige Version verfügbar.
6. Update nicht selbst möglich?
Gerne übernehmen wir im Team das PHP-Update und die technische Umsetzung für Sie. Die Kosten betragen 99,00 € pro Website.
Damit wir starten können, benötigen wir Ihr Einverständnis zu folgenden Bedingungen:
- Wir dürfen einen Administrator-Zugang anlegen.
- Der Erfolg des Updates kann nicht garantiert werden.
- Für redaktionelle oder inhaltliche Fehler, die im Zuge des Updates sichtbar werden, übernehmen wir keine Verantwortung.
- Es kann erforderlich sein, Plugins oder Komponenten zu deaktivieren oder zu entfernen.
- Während des Prozesses erstellen wir selbstverständlich regelmäßige Backups.
Hinweis: Dieser Service ist ausschließlich für gängige Content-Management-Systeme (z. B. WordPress, Joomla, Typo3) verfügbar. Eigene Entwicklungen oder nicht mehr unterstützte Systeme (EOL) können wir leider nicht betreuen.
Besuchen Sie folgenden Link, um einen vollständigen Überblick über unsere Premium-Services zu erhalten und bei Interesse eine Anfrage zu stellen: https://www.dogado.de/website/premium-service